Homeoffice im kleinen Schlafzimmer: leise, aufgeräumt, rückenschonend
Ein Schlafzimmer ist zum Schlafen da. Wer dort arbeitet, merkt schnell, dass der Raum zwei völlig unterschiedliche Aufgaben erfüllen muss. Tagsüber Schreibtisch, nachts Ruhezone. Das funktioniert nur, wenn man ein paar Dinge von Anfang an richtig löst: Lärm, Kabel und die Sitzhaltung sind die drei Punkte, an denen die meisten scheitern. Ein dünnes Regalbrett als Tisch und ein Küchenstuhl sind keine Lösung, auch wenn sie auf den ersten Blick praktisch wirken.
Lärm ist im Schlafzimmer selten von außen das Problem, sondern von innen. Tastatur, Maus, Drucker oder der Stuhl, der über den Boden kratzt. Wer morgens um sechs arbeitet und den Partner nicht wecken will, braucht eine leise Tastatur, eine Maus mit weichen Gleitern und einen Filzgleiter unter jedem Stuhlbein. Auch die Tür spielt eine Rolle: Ein Zugluftstopper dämpft den Schall deutlich besser als eine geschlossene Tür allein. Bei der Verkabelung hilft nur eines — alles, was nicht gebraucht wird, verschwindet. Kabelkanäle an der Wand, eine Steckdosenleiste mit Schalter unterm Tisch und Klettbänder statt Kabelsalat. Wer den Arbeitsplatz im Schlafzimmer einrichten möchte, findet bei moeby.de praktische Hinweise dazu, wie sich Stauraum und Technik in einem kleinen Raum unterbringen lassen, ohne dass das Zimmer seinen Zweck verliert.
Die Sitzhaltung ist der Punkt, der am häufigsten unterschätzt wird. Ein guter Bürostuhl passt nicht in jedes Schlafzimmer, aber ein höhenverstellbarer Hocker mit Lehne oder ein klappbarer Stuhl mit verstellbarer Sitzfläche reicht oft aus. Entscheidend sind drei Winkel: Ober- und Unterarm etwa 90 Grad, Oberschenkel und Unterschenkel ebenfalls 90 Grad, und die Füße flach auf dem Boden. Fehlt die Fußstütze, rutscht man nach vorn und belastet den unteren Rücken. Ein Laptop allein reicht nicht — der Bildschirm gehört auf Augenhöhe, sonst kippt der Kopf nach vorn und die Nackenmuskulatur verspannt sich nach ein paar Stunden. Wer diese drei Bereiche — Schall, Ordnung und Körperhaltung — getrennt angeht, merkt schnell, dass der Raum nicht größer werden muss. Er muss nur anders genutzt werden.